Bologna

Bologna ist eine Universitätsstadt in Italien und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Sie liegt am Fuße des Apennin zwischen den Flüssen Reno und Savena und ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und der Provinz Bologna.

Wahrzeichen der Stadt sind die zwei Türme, der "Torre Garisenda" und der "Torre degli Asinelli" die um 1300 erbaut wurden. Die beiden Türme sind mit wenigen anderen die letzten Überbleibsel von rund 180 Geschlechtertürmen des mittelalterlichen Bologna, die im 19. Jahrhundert zum Großteil geschleift wurden. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten sind die die im Artikel genannten Palazzi. Piazza Nettuno Als Zentrum der Stadt gilt die Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen und der Basilika "San Petronio“. Diese gewaltige gotische Kirche besitzt ein eindrucksvolles Inneres. Ursprünglich als größte Kirche der Christenheit geplant, wurde der Bau, begonnen im Jahr 1390, aufgrund finanzieller Probleme bis zum heutigen Tage nicht vollendet

Bologna beherbergt mit der 1088 gegründeten Universität die älteste Institution dieser Art in Europa. Die etwa 80.000 Studenten stellen bei einer Gesamtbevölkerung von um die 400.000 einen bedeutenden Teil der Stadtbevölkerung und prägen die Stadt, vor allem innerhalb der historischen Stadtmauern. Die Stadt ist nicht nur bei Studenten aus allen Teilen Italiens beliebt, sondern auch bei ausländischen Studenten.

Bologna ist die Heimat der Tortellini. Das sind mit Hackfleisch gefüllte, kleine Nudeln, die meist in einer Fleischbrühe oder mit Sugo Bolognese (aus Hackfleisch und Tomaten) serviert werden. In Bologna wird der Sugo nicht nur mit Hackfleisch, sondern zuweilen unter Beigabe ausgedrückter Salsiccia (italienische grobe Rohbratwurst) zubereitet. Einer Legende nach sollen die Tortellini den Nabel der römischen Liebesgöttin Venus nachbilden.
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